Unsere Angebote
Verschiedene Formate für unterschiedliche Bedürfnisse – vom ersten Schnuppern bis zur intensiven Auseinandersetzung mit lyrischer Sprache.
Verschiedene Formate für unterschiedliche Bedürfnisse – vom ersten Schnuppern bis zur intensiven Auseinandersetzung mit lyrischer Sprache.
Jeden ersten Donnerstag im Monat öffnen wir unseren Raum für offene Lesungen. Das Format ist bewusst niedrigschwellig: Sie können eigene Texte vortragen, Gedichte anderer Autorinnen und Autoren lesen oder einfach nur zuhören.
Die Abende beginnen um 19 Uhr mit einer kurzen Einführung. Danach ist die Bühne frei. Wer vortragen möchte, trägt sich in eine Liste ein. Jeder Beitrag hat etwa fünf Minuten Zeit. Zwischen den Lesungen bleibt Raum für kurze Gespräche und Reflexionen.
Die Atmosphäre ist kollegial und wohlwollend. Kritik wird nur geäußert, wenn der Vortragende ausdrücklich darum bittet. Meist geht es eher um Nachfragen zum Verständnis oder um das Teilen spontaner Assoziationen.
Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die gern eigene Texte verfassen möchten, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Über sechs Wochen treffen wir uns jeweils mittwochs für zwei Stunden.
Wir beginnen mit Grundlagen: Was macht einen Text zu einem Gedicht? Welche formalen Mittel gibt es, und wie setzt man sie ein? Dabei steht das praktische Ausprobieren im Vordergrund. Sie schreiben direkt im Kurs und erhalten konstruktives Feedback von der Gruppe.
Thematisch arbeiten wir mit Impulsen: Bilder, Musik, Alltagsbeobachtungen. Sie lernen verschiedene Techniken kennen – von klassischen Reimschemata bis zu freien Formen. Am Ende des Kurses haben Sie ein kleines Portfolio eigener Texte entwickelt.
Einmal im Quartal widmen wir einen Abend einem klassischen Werk der deutschen Lyrik. Ein Moderator führt kurz in den historischen Kontext ein, dann lesen wir gemeinsam ausgewählte Gedichte und tauschen uns über unsere Eindrücke aus.
Dabei geht es nicht um akademische Exegese, sondern um persönliche Zugänge. Wie wirken diese Texte heute? Was berührt, was befremdet? Welche Themen haben ihre Relevanz behalten, welche Formulierungen wirken veraltet?
Wir haben bereits Abende zu Rilke, Brecht, Bachmann und anderen gestaltet. Die Veranstaltungen dauern etwa zwei Stunden und enden meist mit angeregten Diskussionen, die sich noch im Foyer fortsetzen.
Alle zwei Monate veranstalten wir einen Poetry Slam. Das Format folgt den üblichen Regeln: Texte müssen selbstverfasst sein, maximal fünf Minuten lang, ohne Requisiten vorgetragen. Eine Jury aus dem Publikum bewertet die Beiträge.
Die Stimmung ist lebendig und oft humorvoll, ohne dass der respektvolle Umgang verloren geht. Zwischen den Wettbewerbsrunden gibt es Musik oder Gastbeiträge. Die Veranstaltungen ziehen ein bunt gemischtes Publikum an – von Studierenden bis zu Menschen jenseits der Fünfzig.
Wer selbst antreten möchte, meldet sich vorab per E-Mail an. Die Zahl der Slots ist begrenzt, um den Abend nicht überzuladen. Als Zuschauer können Sie einfach vorbeikommen.
Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die bereits Erfahrung mit dem Schreiben von Gedichten haben und ihre Technik verfeinern möchten. An einem Wochenende – Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 17 Uhr – arbeiten wir konzentriert an Ihren Texten.
Sie bringen eigene Gedichte mit, die wir gemeinsam analysieren. Dabei geht es um handwerkliche Fragen: Wie trägt die Form den Inhalt? Wo entstehen Brüche, und sind diese gewollt? Welche Wortwahl erzeugt welche Wirkung?
Zwischen den Arbeitsphasen gibt es Schreibübungen, die bestimmte Techniken vertiefen. Die Gruppe ist klein – maximal acht Teilnehmende –, damit jeder Text ausreichend Aufmerksamkeit erhält. Am Sonntagabend gibt es eine optionale Abschlusslesung.
Mehrmals im Jahr organisieren wir Lesungen zu bestimmten Themen: Jahreszeiten, gesellschaftliche Fragen, literarische Strömungen. Diese Abende haben einen kuratierten Charakter – wir laden gezielt Autorinnen und Autoren ein, deren Arbeit zum Thema passt.
Die Veranstaltungen kombinieren Lesungen mit moderierten Gesprächen. Sie erfahren mehr über die Entstehung der Texte, über Inspiration und Überarbeitungsprozesse. Im Anschluss ist Zeit für Fragen aus dem Publikum.
Diese Abende bieten die Gelegenheit, zeitgenössische Lyrik kennenzulernen, die über die üblichen Vertriebswege oft schwer zugänglich ist. Manche Gäste veröffentlichen in kleinen Verlagen oder Independent-Formaten.
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Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen ersetzt keine professionelle therapeutische oder pädagogische Begleitung. Die vorgetragenen Inhalte spiegeln die persönlichen Ansichten der Vortragenden wider und stellen keine verbindliche Lehrmeinung dar. Individuelle Erfahrungen können variieren. Bei spezifischen Anliegen empfehlen wir die Konsultation entsprechender Fachkräfte.